Frank Rebitschek – ein Sänger, der sich heute im Wald, an Meeresküsten, am Schreibtisch oder an den verschwiegenen Seen seiner mecklenburgischen Heimat wohler fühlt, als auf der Opernbühne.

Die Wiege des menschlichen Gesangs stand für ihn immer in freier Natur. Bevor in bemalten, verräucherten Höhlen den Geistern und Ahnen nachgegrummelt wurde, ertönten die Stimmen der ersten singenden Menschen über das weite Grasland und von einem Berg zum anderen, davon ist Frank Rebitschek überzeugt.

Wenn er die Tür schließt, um zu arbeiten und einer immer schneller und lauter herein drängenden Welt den Zugang zu verwehren, bleiben zwei Fenster weit geöffnet: eines zur Musik und eines zur Natur.

Und noch etwas zur Tür: Zweigeteilt ist sie wie in den alten Märchen. Wenn die obere Hälfte geschlossen wird, bleibt die untere geöffnet und die Kinder, die Katzen und Hühner, Hasen, Kröten und auch der Feuersalamander können herein schlüpfen, wenn sie wollen.